Jul
4
2014

Albumperlen der 80er

60 Jahre Rock’n’Roll: Vor genau sechs Jahrzehnten nahm Elvis Presley „That’s All Right“ auf und läutete die goldene Ära des Rock’n’Roll ein. Die schönsten Albumperlen bei Legacy zeigen, wie die Energie und Attitüde des Rock’n’Roll die Musikwelt bis heute prägt – quer durch alle Jahrzehnte und Genres. Hier finden Sie genau die Schmuckstücke, die in Ihrer Sammlung nicht fehlen dürfen.

zum Essay: Die digitalen 80er

► Übersicht Albumperlen: 50er bis 2000er

 

 

 

ACDC

AC/DC
Back In Black, 1980
Als Bon Scott am 19. Februar 1980 gestorben war, schienen AC/DC am Ende. Mit dem neuen Sänger Brian Johnson jedoch spielte die Band Back In Black ein und landete den größten Triumph ihrer Karriere: Keine Gruppe verkaufte ein Album bis heute öfter, insgesamt 50 Millionen Mal. 1984 erinnerten AC/DC mit ’74 Jailbreak und alten, bis dahin nur in Australien veröffentlichten Songs noch einmal an Scott.

Lesen Sie hier den Legacy-Beitrag AC/DC wieder auf Vinyl

Springsteen

Bruce Springsteen
The River, 1980
Er war zwar längst ein Star, bis in die Top Ten der Single-Charts aber hatte es Bruce Springsteen (*1949) noch nicht geschafft. Mit der Single „Hungry Heart“ vom Album The River änderte sich das: Der ursprünglich für die Ramones geschriebene Song, den der Boss dann selbst aufgenommen hatte, schaffte im Dezember 1980 Platz 5 in den USA. Bekannt geworden war Springsteen 1975 mit Born To Run.

Lesen Sie hier den Legacy-Beitrag Bruce Springsteen & Tom Morello

Clash

The Clash
Sandinista, 1980
Ein ziemlicher Brocken war es, den The Clash nach dem großen Erfolg von London Calling (1979) den Fans zu Weihnachten 1980 vorsetzten: Sandinista, das vierte Studioalbum der Band, war eine Triple-LP mit 36 Tracks. Das mit Dub- und World-Music-Elementen sowie Politparolen durchsetzte Werk verschreckte denn auch zunächst Kritik und Fans, gilt heute jedoch als Klassiker im Repertoire der Engländer.

Lesen Sie hier den Legacy-Beitrag The Clash: R-r-r-Riot In Paris

Toto

Toto
Toto IV, 1982
Sie waren die Rache des unbekannten Studiomusikers an den großen Stars, in deren Schatten sie für gewöhnlich stehen: 1977 gründeten die Sessionmusiker Jeff Porcaro und David Paich mit Toto eine der erfolgreichsten US-Bands ihrer Zeit. Den Gipfel erreichten sie 1982 mit Toto IV und den Singles „Rosanna“ und „Africa“. Die ersten fünf Toto-Alben sind im Boxset Original Album Classics zusammengefasst.

Lesen Sie hier den Legacy-Beitrag Toto in der Reclam Musik Edition

Eurythmics

Eurythmics
Touch, 1983
Kaum jemand prägte die Popmusik der 1980er Jahre so sehr wie Annie Lennox (*1954) und Dave Stewart (*1952). Ab 1982 räumten sie als Eurythmics in den Charts ab, der Durchbruch gelang den Londonern mit Sweet Dreams (Are Made Of This) und dem gleichnamigen Hit. 1983 folgte Touch mit den Singles „Who’s That Girl“ und „Here Comes The Rain Again“. Bis 1990 blieb das Duo international erfolgreich.

Lesen Sie hier den Legacy-Beitrag Eurythmics: Peace Tour

Vaughan

Stevie Ray Vaughan
Texas Flood, 1983
Als Stevie Ray Vaughan im Sommer 1983 mit Texas Flood zum ersten Mal von sich und seiner furiosen Gitarre hören ließ, wurde er praktisch über Nacht zum bis heute wohl letzten echten Popstar des Bluesrock. Sieben Jahre später war er tot: Am 27. August 1990 starb der Musiker bei einem Hubschrauberabsturz. Ein Jahr zuvor hatte er mit In Step das vielleicht beste Album seiner Karriere vorgelegt.

Lesen Sie hier den Legacy-Beitrag Stevie Ray Vaughan in der Reclam Musik Edition

Simon

Paul Simon
Graceland, 1986
1986 veröffentlichte Paul Simon (*1941) mit Graceland ein Album, das seiner Zeit weit voraus war: Simon hatte die Songs in Südafrika mit einheimischen Musikern eingespielt und so den Trend der World Music um Jahre vorweggenommen. Der Erfolg gab ihm recht, Graceland wurde zum weltweiten Hit. 21 Jahre zuvor hatte der Musiker seine Karriere mit dem Soloalbum The Paul Simon Songbook begonnen.

Lesen Sie hier den Legacy-Beitrag Paul Simon: 25 Jahre Graceland

Lauper

Cyndi Lauper
True Colors, 1986
Sie prägte das Image des „Girlies“ – dabei war sie bereits 30 Jahre alt, als sie loslegte: Mit She’s So Unusual und den Welthits „Girls Just Want To Have Fun“ und „Time After Time“ schaffte Cyndi Lauper 1983 den internationale Durchbruch. Drei Jahre später legte sie mit dem erwachseneren True Colors nach und landete mit dem Titeltrack einen weiteren Volltreffer in den Singlecharts.

Lesen Sie hier den Legacy-Beitrag Essay: Die digitalen 80er

Jackson

Michael Jackson
Bad, 1987
Der unfassbare Erfolg von Thriller (1982) war nicht zu toppen – dennoch schaffte Michael Jackson (1958-2009) das fast Unmögliche und hielt mit seinem 1987er Album Bad das schwindelerregende Niveau des Vorgängers. Bad stellte sogar einen Rekord auf: Zum ersten Mal schafften es fünf Singles aus einem einzigen Album auf Platz eins in den USA. Erst Katy Perry konnte diesen Rekord 2010 einstellen.

Lesen Sie hier den Legacy-Beitrag Michael Jackson: Dangerous World Tour ’92

Michael

George Michael
Faith, 1987
Kaum jemand hatte dem Sänger des UK-Teenpop-Duos Wham! so etwas zugetraut: 1987 startete George Michael (*1963) mit dem selbstproduzierten und -geschriebenen Debüt Faith solo durch – ein Sensationserfolg, der mit großartigen Songs, neben dem Titeltrack „I Want Your Sex“ und „Father Figure“, sowie perfektem Soundstyling überzeugte. Fast ebenso gut: Listen Without Prejudice, Vol. 1 von 1990.

Lesen Sie hier den Legacy-Beitrag George Michael: Faith reloaded