Aug
5
2013

BUDDY GUY: BLUES-DADDY AUS CHICAGO

Er gehört zu den bedeutendsten Figuren der schwarzen Musik: Buddy Guy (77) beeinflusste praktisch alle großen Gitarristen – von Jimi Hendrix über Jeff Beck und Eric Clapton bis zu Stevie Ray Vaughan. Ein Blick zurück auf eine der ganz großen Karrieren des Blues. 

Text: Ernst Hofacker

Geboren wurde Buddy Guy am 30. Juli 1936 in Lettsworth, Louisiana. Ende der 1950er Jahre zog er nach Chicago, fasste in der dortigen Szene Fuß und begann seine Karriere mit Aufnahmen für die kleine Firma „Cobra Records“.

Gefördert von Willie Dixon, landete Guy bald schon beim ledendären Chess Label. Mit seinem explosiven Spiel, das die Traditionen des Chicago Blues mit der Energie des Rock’n’Roll verband, wurde Guy für viele junge Rockgitarristen zum wichtigen Einfluss.
Beim weißen Rockpublikum  bekannt wurde er in den 1970er Jahren durch seine Zusammenarbeit mit dem Harpvirtuosen Junior Wells.

Heute gilt der Mann mit der Fender Stratocaster als letzter Gigant des Chicago Blues. Eric Clapton nannte ihn einmal den „zweifellos besten lebenden Gitarristen“, und Stevie Ray Vaughan sagte über ihn: „Ohne Buddy Guy würde es keinen Stevie Ray Vaughan geben.“

Am 26. Juli 2013 erschien mit „Rhythm & Blues“ ein neues Album des legendären Bluesmannes, eingespielt mit Gästen wie Steven Tyler, Joe Perry und Brad Whitford von Aerosmith, Beth Hart, Keith Urban und Kid Rock.
Neben der Version als Doppel-CD ist „Rhythm & Blues“ auch als Doppel-LP mit 180-Gramm-Vinyl zu haben.