Jul
4
2014

Albumperlen der 60er

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60 Jahre Rock’n’Roll: Vor genau sechs Jahrzehnten nahm Elvis Presley „That’s All Right“ auf und läutete die goldene Ära des Rock’n’Roll ein. Die schönsten Albumperlen bei Legacy zeigen, wie die Energie und Attitüde des Rock’n’Roll die Musikwelt bis heute prägt – quer durch alle Jahrzehnte und Genres. Hier finden Sie genau die Schmuckstücke, die in Ihrer Sammlung nicht fehlen dürfen.

zum Essay: Die wilden 60er

Übersicht Albumperlen: 50er bis 2000er

 

 

 

JohnsonRobert Johnson
King Of The Delta Blues Singers, 1961
Mehr als zwei Jahrzehnte lang war er vergessen. Erst als Columbia 1961 die 16-Track-Compilation King Of The Delta Blues Singers herausbrachte, begann die Welt die ehrfurchtgebietende Musik von Robert Johnson (1911-1938) zu entdecken. Das Gesamtwerk des geheimnisumwitterten Delta-Bluesmanns, bestehend aus 29 Songs plus zwölf Alternativversionen, ist auf The Complete Recordings erhältlich.

Lesen Sie hier den Legacy-Beitrag Robert Johnson: Das vergessene Genie

Dixon

Willie Dixon
I Am The Blues, 1970
Er war der wichtigste Komponist des elektrischen Blues: Willie Dixon (1915-1992) schrieb Klassiker wie „Spoonful“, „Little Red Rooster“ und „Hoochie Coochie Man“, berühmt aber wurden mit seinen Songs andere, Muddy Waters etwa und Howlin’ Wolf. Dixons bekanntestes eigenes Album heißt I Am The Blues und erschien 1970. Die Compilation Poet Of The Blues fasst seine bedeutendsten Songs zusammen.

Lesen Sie hier den Legacy-Beitrag Die 100 besten Gitarristen der Welt

Dylan

Bob Dylan
Bringing It All Back Home, 1965
In Europa unter dem Titel „Subterranean Homesick Blues“ erschienen, dokumentiert Bringing It All Back Home Bob Dylans Schritt vom Folkie zum Rocker. Erstmals lässt er sich hier bei Songs wie „Maggie’s Farm“ von einer elektrisch verstärkten Band begleiten. Den internationalen Durchbruch hatte Dylan (*1941) bereits zwei Jahre zuvor mit dem akustischen Album The Freewheelin’ geschafft.

Lesen Sie hier den Legacy-Beitrag Bob Dylan: Legendäres Bobfest revisited

Donovan

Donovan
The Hurdy Gurdy Man, 1968
Zum Ende der 1960er Jahre löste sich Donovan endgültig von seinem Image als Englands leichtgewichtige Antwort auf Bob Dylan und wandte sich der psychedelisch angehauchten Popmusik zu. Mit Erfolg, The Hurdy Gurdy Man überzeugte, der Titelsong und „Jennifer Juniper“ wurden internationale Riesenhits, desgleichen ein Jahr später das epische „Atlantis“ vom Nachfolger Barabajagal.

Lesen Sie hier den Legacy-Beitrag Donovan: Songwriters Hall of Fame

Orbison

Roy Orbison
The Monument Singles: A Sides (1960-1964)
Es waren die goldenen Jahre des Texaners mit der dunklen Brille: Von 1960 bis 1964 nahm er seine Hits für das unabhängige Monument-Label auf, darunter „Oh, Pretty Woman“ und „Only The Lonely“. Sie alle finden sich auf The Monument Singles: A-Sides (1960-1964). Roy Orbison starb 1988 mit nur 52 Jahren, nachdem er gerade sein großartiges Comebackalbum Mystery Girl aufgenommen hatte.

Lesen Sie hier den Legacy-Beitrag Roy Orbison: The Making of MYSTERY GIRL

Hendrix

Jimi Hendrix
Are You Experienced, 1967
Wie der Blitz schlug dieses grandiose Albumdebüt 1967 in der internationalen Szene ein: Are You Experienced stellte alles, was man bis dahin über die Gitarre zu wissen glaubte, auf den Kopf und machte Jimi Hendrix (1942-1970) zum Superstar. Viel Zeit blieb ihm nicht, er nutzte sie u. a. mit Electric Ladyland, seinem Opus Magnum von 1968, und einer unvergesslichen Performance in Woodstock 1969.

Lesen Sie hier den Legacy-Beitrag Jimi Hendrix: Die Folgen des Miami Pop Festivals

Simon

Simon & Garfunkel
Bookends, 1968
Sie standen für die zarte Seite des Hippietraums: Paul Simon und Art Garfunkel wurden in der zweiten Hälfte der 1960er Jahre zum erfolgreichsten Gesangsduo des Pop. Ihre Songs wurden Klassiker, zum Beispiel „Mrs. Robinson“ und „A Hazy Shade Of Winter“, beide auf dem wunderbaren Bookends (1968), und die Hits von Bridge Over Troubled Water (1970), darunter „The Boxer“, „Cecilia“ und der Titeltrack.

Lesen Sie hier den Legacy-Beitrag Simon & Garfunkel: Die Reifeprüfung

Franklin

Aretha Franklin
Aretha With The Ray Bryant Combo, 1961
18 Jahre alt war Aretha Franklin, als sie im Herbst 1960 ihr erstes Album für Columbia aufnahm. Unter den Fittichen von Produzentenlegende John Hammond entstand ein spannender Spaziergang durch das Great American Songbook zwischen Jazz, Pop und Musical – der Start einer Weltkarriere. Großtaten wie „Respect“ (1967) und „Sisters Are Doin’ It For Themselves“ (von Who’s Zooming Who, 1985) folgten.

Lesen Sie hier den Legacy-Beitrag Aretha Franklin: Die wahre Queen of Soul

Winter

Johnny Winter
Johnny Winter, 1969
Man war auf der Suche nach dem nächsten Gitarrengott – und fand einen dürren Texaner namens Johnny Winter. Tatsächlich war er ein Mann des Blues, den er auf den sechs Saiten beherrschte wie kein Zweiter. Sein explosives Debüt Johnny Winter demonstrierte das eindrucksvoll, das nicht minder leidenschaftliche Nachfolgewerk Second Winter rockte und rollte ihn dann endgültig zu Starstatus.

Lesen Sie hier den Legacy-Beitrag Johnny Winter: Allrounder & Gitarrengenie

Airplane

Jefferson Airplane
Volunteers, 1969
Neben Grateful Dead galt die San-Francisco-Band Jefferson Airplane als Bannerträger des Psychedelic Rock. Im Woodstock-Jahr veröffentlichte die Gruppe um Frontfrau Grace Slick mit der zornigen Songsammlung Volunteers so etwas wie ein Manifest der Gegenkultur. Berühmt geworden waren JA 1967 mit Surrealistic Pillow, den darauf enthaltenen Hits „Somebody To Love“ und „White Rabbit“ sowie dem Album Crown Of Creation.

Lesen Sie hier den Legacy-Beitrag Jefferson Airplane: Alternative 60s