Oct
10
2012

ROLLING STONE PRÄSENTIERT: „DIE 100 BESTEN GITARRISTEN DER WELT”

Natürlich, Jimi Hendrix ist dabei, Eric Clapton und Jimmy Page. Dazu die üblichen Verdächtigen. Im Sonderheft des „Rolling Stone“, das „Die 100 besten Gitarristen aller Zeiten“ vorstellt, findet sich aber auch so manche Überraschung…

Text: Ernst Hofacker

hendrixGitarristen gibt es wie den sprichwörtlichen Sand am Meer. Schnelle sind darunter, laute, leise, virtuose und auch solche, die für ihren einzigartigen Ton bekannt sind. Gute und schlechte natürlich auch. Seit den Zeiten von Charlie Christian, der als wohl wichtigster Pionier die Gitarre vor rund 70 Jahren im Jazz etablierte, gilt das Stück Holz mit den sechs Saiten als das populärste Instrument der modernen Unterhaltungsmusik. Und seit Scotty Moore 1954 auf Elvis Presleys erster Sun-Aufnahme „That’s All Right“ den Rock’n’Roll einläutete, ist sie aus Pop und Rock nicht mehr wegzudenken.

Grund genug für die Redaktion des deutschen Rolling Stone, nun Bilanz zu ziehen und diesantana 100 besten Gitarristen aller Zeiten zu küren. Natürlich finden sich auf den vorderen Plätzen die Giganten, darunter die großen Meister des Blues wie Robert Johnson, Muddy Waters, Buddy Guy und B. B. King. Genauso sind die Helden der großen Rock-Revolution der 1960/1970er Jahre präsent: Jimi Hendrix, Eric Clapton, Jeff Beck, Jimmy Page, Paul Kossoff, Duane Allman, John McLaughlin, Rory Gallagher, Johnny Winter, Carlos Santana, Angus Young, David Gilmour, Keith Richards und Ritchie Blackmore. Plus Pioniere wie Chet Atkins, Les Paul und Django Reinhardt. Sie alle gehören ohne Wenn und Aber in eine solche Liste, fraglich ist allenfalls ihre Platzierung.

Dasselbe gilt für Vertreter jüngerer Dekaden, zum Beispiel Mark Knopfler, Tom Morello, Derek Trucks und Stevie Ray Vaughan. Überraschend allerdings tauchen auch Namen wie Lou Reed, Bruce Springsteen, Willie Nelson und Paul Simon auf – als Virtuosen haben sie eher nicht von sich reden gemacht, trotzdem gelten sie als Meister ihres Fachs.

Warum und wieso das so ist, darüber gibt „Die 100 besten Gitarristen der Welt“ erschöpfend, unterhaltsam und wohlbegründet Auskunft. Dazu gibt’s noch jede Menge interessante Zusatzinformationen, etwa die wichtigsten Gitarren der Popgeschichte und pro Gitarrist einen stilbildenden Track.

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